Auskünfte erteilt:

Hans-Peter Maurer | Schützenstrasse 41 | 8212 Neuhausen a/Rhf. | Tel. 052 672 64 93

 

Berichte Wanderungen 2018

 

10. Januar 2018, erste Wanderung im Jahr 2018

Trasadingen - Landgraben - Halbbach - Hallau - Seltenbach - Langfeld - Neunkirch

Mit der Schaffhauser S-Bahn gelangte die Gruppe nach Trasadingen. Im Tankstellen-Shop wurde der obligate Kaffeehalt eingeschaltet. Bei ziemlich nebliger Witterung verlief darauf die Wanderung entlang dem Landgraben und Halbbach Richtung Hallau. Die Bäche führten enorm viel Wasser. Interessant war zuzusehen, wie ein grosser Bagger unterhalb der Einmündung des Mülibaches in den Landgraben, inmitten des Baches stehend, mächtige Steine versetzte. Offenbar ein Projekt der Renaturierung.

In der Trattoria La Calabrisella (ehemals Maienburg) kehren wir zum Mittagessen ein. Nebst anderen Speisen wurden verschiedene Pizzen bestellt. Während einige Kollegen sich mit einer kleinen begnügten (es war reichlich genug), mussten sich andere gewaltig Mühe geben, um eine normal grosse Pizza zu bodigen. Wieder einmal passierte einem Gruppenmitglied ein kleiner Lapsus, indem er das Weinglas seines linksseitigen Tischnachbars schnappte, anstatt sein logischerweise rechts stehendes zu behändigen. Es gab aber keinen Streit.

Nach dem von der Wirteschaft spendierten Schnäpsli ging es weiter via Seltenbach - Langfeld zum Bahnhof Neunkirch. Die Heimfahrt erfolgte wiederum mit der Schaffhauser S-Bahn. Relativ sehr früh langten wir in Neuhausen an, ein Umstand, der erstmalig seit bestehen der Wandergruppe eingetreten war! (Hep)

Wanderung 21. Februar 2018

Oerlingen - Loch - Schiterberg - Hard - Marthalen - Benken ZH

Die S33 führte die Gruppe nach Marthalen, worauf auf das Postauto nach Oerlingen umgestiegen wurde. Im dortigen Bistro erfolgte der Kaffeehalt. Bei kalter und nebliger Witterung führte die Wanderroute via Loch - Schiterberg - Hard nach Marthalen. Eine im Wald gelegene Schutzhütte lud zum Apéro-Halt ein. Im Gasthof Rössli in Marthalen liessen wir uns das Mittagessen schmecken. Während des Aufenthaltes in der Wirtschaft hellte sich das Wetter auf und so zeigte sich auch die Sonne. Auf der folgenden Wanderung nach Benken blies uns eine starke Bise entgegen. Um noch etwas Wärme zu tanken und die Zeit bis zur Abfahrt mit dem Postauto zu vertreiben, war uns der Gasthof Baumgarten gerade recht.  Problemlos führte uns anschliessend das Postauto über Uhwiesen - Feuerthalen nach Schaffhausen. (Hep)

 

Wanderung 14. März 2018

Andelfingen - Humlikon - Henggart - Hettlingen

An diesem Mittwoch hatten wir das schöne Wetter "gepachtet". Mit der S33 fuhr die Gruppe nach Andelfingen. Nach dem obligaten Kaffeehalt im Restaurant Schmiedstube ging es kurz zurück Richtung Bahnhof. Dort überquerten wir die Geleise und schon stieg der Wanderweg in zwei Phasen steil an. Oben, bei einem kleinen Rebberg, genossen wir die prächtige Aussicht über Thur und Rhein Richtung Norden. Die folgende Strecke war nicht sehr streng und führte durch das Dorf Humlikon, dessen Bevölkerung durch ein tragisches Flugzeugunglück schwer betroffen wurde (Absturz einer Caravelle der Swissair in Dürrenäsch am 4. September 1963). Gegen Mittag erreichten wir Henggart, wo im Gasthof zum Bahnhof das Mittagessen auf uns wartete. Im Laufe des Nachmittages führte die Wanderung weiter nach Hettlingen. Von hier erfolgte die Rückfahrt wiederum mit der S33 nach Neuhausen. Es war noch früh und so kehrten wir im Restaurant Morgensonne noch zu einem Bier ein. (Hep)

 

Wanderung 11. April 2018

Altdorf - Egghof - Haslach - Altdorf - Opfertshofen - Büttenhardt

Zum ersten Mal seit Bestehen der Wandergruppe konnte unser Wanderleiter Hans-Peter Maurer nicht an der Wanderung teilnehmen. Geplagt von einer bösen Grippe musste er zu Hause bleiben.

Wir erwischten wettermässig einen wunderschönen Tag. Die Fahrt von Schaffhausen über den Reiat nach Altdorf mit dem Schaffhauser Regionalbus dauerte eine halbe Stunde. In Ermangelung eines Restaurantes mussten wir ohne Kaffeehalt auskommen. Vorerst führte die Wanderroute steil aufwärts durch den Rebberg auf ca. 600 Meter Meereshöhe. Gut sichtbar waren immer wieder die Windräder auf Verenaforen in der Nähe des deutschen Dorfes Wiechs am Randen. Teils dem Waldrand entlang und durch den Wald ging es vorbei am Bauernhof Hockenbrunnen und über das Gebiet Sottenegg. Den Egghof liessen wir links liegen. Wiederum durch Waldgebiet erreichten wir Haslach beim Grenzstein Nr. 738. Ein paar hundert Meter der Deutschen Grenze entlang führte der Weg zum Hof Regelsrüti. Auf dem Teilstück abwärts Richtung Altdorf wurde der Apéro-Halt eingeschaltet. Schliesslich mussten nochmals einige Höhenmeter bis Opfertshofen überwunden werden. Zum Mittagessen kehrten wir im Restaurant Reiatstube ein. Am Nachmittag nahmen wir dann den Weg via Reiathöfe nach Büttenhardt unter die Füsse. Für die Heimfahrt benützen wir wiederum den Regionalbus bis Schaffhausen. (Hep)

 

Wanderung vom 9. Mai 2018

Marthalen - Radhof - Eichelhag - Strickboden - Ellikon am Rhein - Lottstetten

Ein witterungsmässig wunderschöner Tag war vorausgesagt. Leider waren wir diesmal nur sieben Wanderer., d.h. nur die halbe Gruppe war dabei. Wegen Ferien, Krankheit, Unfall und anderweitiger Beschäftigung hatten einige Kollegen abgesagt. Nach der Ankunft mit der S33 in Marthalen wurde im Restaurant Ochsen der obligate Kaffehalt eingeschaltet. Hans Meili, der gesundheitlich nicht ganz auf dem Damm war, erwartete uns bereits in der Gartenwirtschaft. Nach dem Kaffee verabschiedete er sich aber wieder, da er sich unwohlfühlte. So nahm dann die reduzierte Gruppe die vorgsehene Wegstrecke unter die Füsse. Vorbei am Radhof führte die Route bei angenehmer Temperatur bald längere Zeit durch den Wald Eichelboden und schliesslich via Strickboden nach Ellikon am Rhein. Wanderleiter Hans-Peter Maurer hatte dabei noch eine Idee und zerteilte bei etlichen Bäumen die um den Stamm gewachsenen Efeu-Ranken, damit die gelben Wanderweg-Rhomben wieder besser sichtbar wurden. Zu unserer Ueberraschung strahlte uns der an einem Unfall leidende Peter Spahn im Restaurant Rhygarten entgegen. Er war per Auto mit Gattin Maya hergefahren. Nach dem guten, einfachen Mittagessen im Selbstbedienungs-Restaurant benutzten wir die Fähre über den Rhein. Darauf verlief die Wanderung über die Nackermühle hinauf nach Lottstetten. Die Wartezeit für die Rückfahrt mit der S9 nach Neuhausen in überbrückten wir bei einem kühlen Bier in einem Lottstetter Restaurant. (Hep)

 

Wanderung vom 13. Juni 2018

Wädenswil - Halbinsel Au - Horgen

Bei trübem, regnerischem Wetter brachte uns die Bahn nach einer längeren Fahrt via Winterthur - Zürich HB nach Wädenswil. Da wir den ZVV-9-Uhr-Pass benützten, konnten wir erst nach 9 Uhr in Neuhausen starten. Nach dem Kaffeehalt in Wädenswil wanderten wir Richtung Halbinsel Au, immer noch unter leichtem Regen. Die Route war nicht streng. Unter einem Dach direkt am Zürichsee, also am Trockenen, wurde der obligate Apéro eingenommen. Nach kurzer Zeit kam die Gruppe auf der Halbinsel Au an. Vorbei am dortigen Weinbau-Museum und über eine unregelmässige, mehrere Dutzend Stufen aufweisende Treppe, erreichten wir den Landgasthof Halbinsel Au. Für uns Wanderer schien es ganz nobel zu sein. Aber der Kontakt mit dem Service-Personal gestaltete sich ganz gut und gesellig. Das einfache Mittagessen war hervorragend.

In der Folge strebten wir auf passablen Wegen dem See entlang Horgen zu. Hier konnte noch das Ent- und Beladen der Autofähre, welche Horgen mit der gegenüber liegenden Gemeinde Meilen verbindet, beobachtet werden. An der Schiffstation Horgen nahm uns der Raddampfer Stadt Zürich bis zur Endstation Bürkliplatz auf. Vom Bahnhof Stadelhofen führte uns die SBB via Winterthur nach Neuhausen zurück. (Hep)

 

Wanderung vom 11. Juli 2018

Eglisau - Tössegg - Hüttenberg - Wagenbrechi - Petersboden - Axloo - Bahnhof Glattfelden

Es herrschte prächtiges Wanderwetter. Vom Bahnhof Neuhausen Rheinfall fuhr uns die S9 nach Eglisau. Nach kurzem Fussmarsch erreichten wir den Rastplatz beim Pontonierhaus nahe der Eglisauer Strassenbrücke. Hier hatten Uschi Bachmann (Schwester von Wanderkollege Kurt Schnieper) und Partner Heiri Bechtel bereits Kaffee samt Gipfeli und Brötli bereitgestellt. Nach diesem bäumigen Kaffeehalt bestiegen wir den Weidling der Firma Wirth, Bootsfahrten, Eglisau. Die Fahrt Rhein aufwärts endete bei der Tössegg und schon ging es auf dem sehr steilen Treppenweg hinauf zum Hüttenberg - Wagenbrechi und schliesslich zum Aussichtsturm Petersboden. Innert kurzer Zeit waren 180 Höhenmeter zu bewältigen. Uschi und Heiri hatten mit dem Traktörli den Apéro hierher geführt. Einige Kollegen bestiegen den Turm, um die prächtige Aussicht zu geniessen.

Bis zum Axloo, wo vorgesehen war, beim Waldhaus von Heiri (nicht Hütte) die Mittagsrast einzulegen, war es nicht sehr weit. Bald züngelten auf der Grillstelle die Flammen hoch. Bei Steaks und Würsten sowie diversen Getränken, inkl. eines vom Gastgeberpaar aufgestellten feinen einheimischen Weins, liessen wir es uns wohl sein.

Im Laufe des Nachmittages machte sich die Gruppe auf den Weg hinunter Richtung Bahnhof Glattfelden. Beim Eintreffen bei der Station fuhr bereits der Zug Richtung Neuhausen ein. Einige wenige Kollegen schafften es, den Zug noch zu besteigen. Der grössere Rest musste eine halbe Stunde auf dem Perron bis zum nächsten ausharren. Allerdings wurde es nicht langweilig. Jeder packte nochmals sein Gläschen aus. So wurde halt die letzte Flasche des nicht getrunkenen Apéroweins doch auch leer.

Dem Paar Uschi und Heiri danken wir ganz herzlich für die Unterstützung und die tolle Gastfreundschaft. (Hep)

 

Wanderung vom 8. August 2018

Ramsen - Hirschbüel - Nägelsee - Bartellen - Winzbüel - Winkelacker - Herrentisch - Oberwald

Endlich wieder einmal Regen. Aber ausgerechnet an unserm Wandertag. Immerhin überstanden wir die halbstündige Busfahrt via Dörflingen und die deutschen Gemeinden Randegg und Murbach bis Buch und Ramsen trockenen Fusses. Auch beim Kaffeehalt in der Migros Ramsen-Petersburg wurden wir nicht nass. Dann aber war Aufbruch. Und es regnete immer noch in Strömen. Die Route führte vorerst Richtung Hemishofen, teils im Wald und teilweise dem Waldrand entlang. In der Gegend Winzbüel ging es dann ziemlich obsi, anfänglich noch auf einem einigermassen guten Pfad. Es wurde jedoch schlimmer, Bäume lagen quer. Der Weg musste gesucht werden. Schliesslich kamen wir zur Fahrstrasse, auf der wir dann den Nägelsee erreichten. Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen. Über den Winkelacker erreichten wir die Chroobachhütte und schliesslich den Aussichtspunkt Herrentisch. Der Ausblick in den Hegau war noch etwas trüb. Den Apèro genossen wir trotzdem.

Bis hinunter zum Restaurant Hofgut Oberwald waren es noch ungefähr 20 Minuten. Nachdem uns der Hund begrüsst hatte, wurden wir von Els-Marie und Oswald sowie Tochter Heidi empfangen. Das Mittagessen, bestehend aus einem feinen Braten und einer Wurst, beides im Rauch gegart, sowie Kartoffel-, Rüebli- und grünem Salat, liessen wir uns wohlschmecken. So verging der Nachmittag bei viel Geplauder und faulen Sprüchen. Dazwischen spielte unser Handörgeler zum Tanze auf, bloss schwang niemand das Tanzbein. Nur der Hund bellte gelegentlich dazwischen.

Eigentlich war vorgesehen, hinunter nach Hemishofen zu wandern und mit dem Bus nach Stein am Rhein zu fahren. Dort hätten wir das Kursschiff nach Schaffhausen bestiegen. Doch wegen des zu niedrigen Wasserstandes des Rheines konnte das Schiff nicht fahren. So stiegen wir auf der Fahrstrasse nach Ramsen hinunter, von wo uns der Bus wiederum über deutsches Gebiet nach Schaffhausen zurückbrachte. (Hep)

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